Von Netflix über Tesla bis zur ISS: Ubuntu ist überall

11. April 2016, 09:06
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Softwarehersteller Canonical streicht weite Verbreitung seiner Linux-Distribution heraus

Wenige Tage vor der Veröffentlichung einer neuen Ubuntu-Generation, widmet sich Hersteller Canonical in einem Blogeintrag einer immer wieder gestellten Frage. Wie weit ist die Linux-Distribution eigentlich wirklich verbreitet? Glaubt man den Angaben des Softwareherstellers: Sehr weit.

Rechnung

Mehre hundert Millionen Ubuntu-Instanzen seien bis dato mit der Linux-Ausgabe gebootet worden, versichert Canonical. In diese Rechnung bezieht man Desktop-Rechner ebenso ein wie Server, virtuelle Maschinen und Container. Dabei dürfte vor allem der Cloud-Einsatz einen bedeutenden Anteil einnehmen: Alleine von Docker-Nutzern seien bisher 60 Millionen Ubuntu-Systeme aufgesetzt worden.

grafik: canonical
Ein Ausschnitt aus der Infografik von Canonical, die ganze gibt es im Blogeintrag.

Cloud

Auch wenn man über die konkrete Rechenweise – ein Cloud-Image ist schnell einmal ausprobiert und wieder gelöscht – durchaus streiten kann, so erinnert das Unternehmen doch zurecht daran, dass Ubuntu in vielen wichtigen Bereichen zum Einsatz kommt. So läuft es sowohl in der Raumstation ISS als auch bei den selbstfahrenden Autos von Google oder Tesla, selbst Hacker George Hotz hat für sein autonomes Fahrsystem auf Ubuntu zurückgegriffen.

Zentrale Funktion

Zudem spiele Ubuntu eine wichtige Rolle bei beliebten Services wie Netflix, Dropbox oder Instagram, auch Wikipedia ist auf Ubuntu-Servern gehostet. Und mit Tianhe-2 verwendet auch der aktuell größte Supercomputer die Linux-Distribution. (apo, 11.4.2016)

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