Umfrage: Britische Industrie vor Brexit-Abstimmung im Umsatzloch

11. April 2016, 08:46
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Inlandsumsatz im ersten Quartal so schwach wie seit Ende 2012 nicht mehr

London – Der britischen Wirtschaft droht vor dem mit Spannung erwarteten Referendum über den Verbleib des Landes in der Europäischen Union die Luft auszugehen. Der Inlandsumsatz der Industrie fiel im ersten Quartal so schwach aus wie seit Ende 2012 nicht mehr, wie aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage der britischen Handelskammer BCC unter mehr als 8.500 Unternehmen hervorgeht.

"Vom Umsatz über Aufträge bis hin zu Investitionsabsichten: Viele Indikatoren zeigen derzeit Ebbe an", sagte BCC-Generaldirektor Adam Marshall. Verantwortlich dafür seien "wachsende globale und heimische Unsicherheiten".

Unsicherheit vor der Volksabstimmung

Dazu gehört die für den 23. Juni angesetzte Abstimmung über den Verbleib in der EU. Einer Studie zufolge scheuen sich immer mehr Unternehmen, Mitarbeiter unbefristet einzustellen. Stattdessen bevorzugten sie befristete Verträge, heißt es in einem Bericht des Berufsverbands für Personalvermittlung. Die Unsicherheit vor der Volksabstimmung schlage somit auf den Arbeitsmarkt durch.

Laut Umfragen zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Befürworter und Gegner eines britischen EU-Austritts ab. (APA, 11.4.2016)

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