SPÖ will in St. Pölten absolute Mehrheit ausbauen

10. April 2016, 16:11
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Bürgermeister und SPÖ-Spitzenkandidat Matthias Stadler hofft trotz Kritik auf ein gutes Ergebnis

St. Pölten – Die nächste Wahl findet in Niederösterreich statt, am kommenden Sonntag wird in St. Pölten der Gemeinderat neu gewählt. Ernsthaft herausgefordert wird Matthias Stadler als Bürgermeister von keinem seiner politischen Mitbewerber. Kaum jemand zweifelt am Sieg der SPÖ, deren Spitzenkandidat der St. Pöltener Stadtchef ist und die bei der letzten Gemeinderatswahl 2011 56,8 Prozent der Stimmen erreichte. Wahlziel der Sozialdemokraten: die absolute Mehrheit, die sie seit 1960 durchgehend hält, weiter auszubauen.

Wahlkampfthema Nummer eins ist das spekulative Swap-Geschäft, dass die Stadt noch vor der Finanzkrise 2008 eingegangen war – und das sie nun einen zweistelligen Millionenbetrag kostet. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit Raiffeisen hat Bürgermeister Stadler Anfang April einen Vergleich geschlossen. Gegen diesen protestierte ÖVP-Spitzenkandidat und Vizebürgermeister Matthias Adl heftig.

Die Neos kämpfen um den erstmaligen Einzug in den Gemeinderat und fordern "pinke Kontrolle" für die "rote Macht". (sefe, 11.4.2016)

  • Rechnet sich gute Chancen aus: Bürgermeister Stadler.
    foto: apa/fohringer

    Rechnet sich gute Chancen aus: Bürgermeister Stadler.

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