Fischer Ski baut Mitarbeiter ab

9. April 2016, 15:45
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Schlechte Saison, später Schnee: Wenig Absatz für Langlaufski – Umsatzrückgang "im hohen einstelligen Prozentbereich"

Ried im Innkreis – Für den Innviertler Skierzeuger Fischer ist die Saison schlecht verlaufen, deshalb wird die Fischer Sports GmbH in seinem Stammwerk in Ried 17 der 480 Beschäftigten abbauen. Wie die "Oberösterreichischen Nachrichten" berichteten, hätten die Handelspartner in der Sparte Langlauf, in der Fischer Weltmarktführer ist, im vergangenen Winter deutlich weniger verkauft und würden auf vollen Lagern sitzen.

"Da müssen wir reagieren indem wir Kapazitäten anpassen, sowohl in Ried wie auch in der Ukraine", sagte Geschäftsführer Franz Föttinger den OÖN. Als Grund für den geringeren Absatz sieht Föttinger den mangelnden Schnee. Im wichtigsten Markt Skandinavien sei, wie in Mitteleuropa, der Schnee viel zu spät, erst im Jänner, gefallen. Darum würden wichtige Verkaufswochen fehlen. Auch im wichtigsten Exportmarkt Russland sei die Nachfrage, aufgrund der schwachen Kaufkraft und des Rubelverfalls, weiterhin spärlich. Deshalb werde die Produktion in der Sparte Nordisch gedrosselt.

Die schwächelnde Langlaufsparte löste eine Umsatzrückgang "im hohen einstelligen Prozentbereich" aus, trotzdem werde heuer operativ positiv bilanziert, sagte der Geschäftsführer den OÖN. Bereits 2014/2015 hatte das Minus schon 11 Prozent auf ein Rekordtief von 119,8 Millionen Euro. Damals war das operative Ergebnis mit vier Millionen Euro negativ. (APA, 9.4.2016)

  • Weniger Schnee, weniger verkaufte Ski.
    foto: apa/hans klaus techt

    Weniger Schnee, weniger verkaufte Ski.

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