Keine weitere Sparmaßnahme bei Bank Austria

8. April 2016, 16:56
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Unicredit weist jede Verbindung zum Panama-Skandal zurück

"Unicredit hat keinerlei zusätzliche Sparmaßnahmen bei der Bank Austria im Visier." Dies sagte Unicredit-Chef Federico Ghizzoni. Auch dementierte der Bankchef jegliche Verwicklung von Unicredit in etwaige Affären rund um die Panama-Leaks. "Wir haben unsere Unterlagen bis zum Jahr 2009 im Detail durchforstet und bislang keinerlei Verbindung zu Panama oder der Kanzlei Mossack Fonseca gefunden", erklärte Ghizzoni.

Auch der Unicredit-Vizepräsident und ehemalige Ferrari-Präsident Luco Cordero di Montezemolo verneinte, jemals Offshore-Konten in Panama oder sonstwo auf der Welt besessen zu haben. Er wurde ebenso wie Unicredit in den Panama Papers erwähnt.

Kapitalerhöhung

Was die Kapitalerhöhung von 1,75 Mrd. Euro bei der Volksbank von Vicenza betrifft, so werde diese bis April/Mai durchgeführt werden. Unicredit soll die Kapitalaufstockung im Alleingang garantieren. Nun sind Gespräche mit der Regierung im Gange, dass privat/staatliche Fondsgesellschaften sich an der Kapitaltransaktion beteiligen können. Zur Diskussion steht ein Finanzvehikel, das mit 2,5 Mrd. Euro ausgestattet ist. (Thesy Kness-Bastaroli aus Mailand, 9.4.2016)

  • Federico Ghizzoni bestreitet Verwicklungen in die Panama-Affäre
    foto: reuters/stefano rellandini

    Federico Ghizzoni bestreitet Verwicklungen in die Panama-Affäre

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