Mitsubishi Space Star: Die Tugenden der Kleinen

22. April 2016, 12:12
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Facelift für den Mitsubishi Space Star: Schickes Blech, Komfort – und stets die Umwelt im Auge

München – Vor fast genau drei Jahren lief die Vorstellung des Colt-Nachfolgers unter der großen Überschrift "Weltauto". Für die globalen Kunden sollte der Mitsubishi Space Star aus der bewährten Produktionsstätte Thailand unverwechselbar sein. Doch die Anforderungen der verschiedenen Märkte, vor allem aber Europas, waren anspruchsvoller.

foto: mitsubishi
Mit 3,80 Meter Länge bleibt der Space Star ein echter Kleinwagen. Und er wurde nun auf aktuellen technischen Stand aufgerüstet.

Dieses neue Profil liest sich nun im Lastenheft des Modells der modellgepflegten Generation. Der Auftritt im Wettstreit mit dem harten europäischen Mitbewerb entspricht nun weitgehend den Vorgaben für den erfolgversprechenden Relaunch.

Fast leicht italienisch mutet der komplett neu gestaltete Kühlergrill mit dem im Blickfang platzierten Logo an. Chromleisten, elegant gestaltete Scheinwerfereinfassungen laden direkt zu einer ersten Probefahrt ein. Das neue Interieur-Design mit angenehmen Materialien, dazu Klimaanlage serienmäßig, all das macht den Space Star zum urbanen Stadtflitzer, der vor jeder Boutique gute Figur machen will. Dachspoiler und hübsch designte Heckleuchten schließen die Optimierung des 2016er-Auftritts ab.

foto: mitsubishi

Der Space Star ist in der Länge leicht gewachsen, exakt um 85 mm, um in Verbindung mit den neu gestalteten Stoßfängern den cw-Wert von 0,29 auf 0,27 zu reduzieren. Leichtbau ohne Abstriche bei der Sicherheit war von Anfang an ein Kriterium, 845 kg Leergewicht sind ein beachtlicher Wert, der sich auch in den attraktiven Verbrauchswerten von knapp über 4,2 Litern auf 100 km niederschlägt. CO2-Emissionen von 92 g/km bei der 1,0-Liter-Maschine oder 96 g/km beim 1,2er – nur diese beiden Benzineraggregate stehen zur Auswahl – kreieren null oder maximal ein Prozent NoVA.

foto: mitsubishi

Der aktualisierte optische Auftritt muss Hand in Hand mit einem neuen Fahrgefühl gehen. Das Fahrwerk wurde gestrafft, auch Unebenheiten schluckt der Space Star jetzt gut weg. Mehr Fahrdynamik macht aus dem netten Fünftürer (kurze Fahrstrecken sind sogar auf der Rücksitzbank erträglich) einen Partner für alle Tage.

Die beiden 3-Zylinder-Motoren entwickeln dank des niederen Eigengewichts einen forschen Vorwärtsdrang, zu überzeugen vermochte auch die CVT-Automatik. (Peter Urbanek, 22.4.2016)

Nachlese:

Opel Karl: Große Väter, kleine Söhne

Smart twinamic: Adieu Aixam, lass stecken, Ligier

Hyundai i10: Für kleine Touristen – und anspruchsvolle Sparer

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Mitsubishi

Hinweis im Sinne der redaktionellen Leitlinien: Die Teilnahme an internationalen Fahrzeug- und Technikpräsentationen erfolgt großteils auf Basis von Einladungen seitens der Automobilimporteure oder Hersteller. Diese stellen auch die hier zur Besprechung kommenden Testfahrzeuge zur Verfügung.

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