FBI: Firmen verlieren Milliarden durch Überweisungsbetrug via Mail

8. April 2016, 14:42
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Von Oktober 2013 bis Februar 2016 seien so mehr als 2,3 Millairden Dollar verlorengegangen

Unternehmen haben der US-Bundespolizei FBI zufolge weltweit durch rasant zunehmenden Überweisungsbetrug Milliardensummen verloren. Dies geschehe über Mails, die fälschlicherweise Managern zugeschrieben würden, die Mitarbeiter aufforderten, Überweisungen auf Konten vorzunehmen, die von Kriminellen kontrolliert würden, warnte das FBI auf seiner Internetseite.

17.600 Firmen in mindestens 79 Ländern betroffen

Von Oktober 2013 bis Februar 2016 seien so mehr als 2,3 Milliarden US-Dollar (2 Milliarden Euro) verloren gegangen. Es seien mehr als 17.600 Firmen in mindestens 79 Ländern betroffen gewesen, darunter häufig Geschäfte, die mit ausländischen Lieferanten zusammenarbeiteten oder regelmäßig Geldüberweisungen vornähmen.

Von Oktober 2013 bis Februar 2016 seien so mehr als 2,3 Milliarden US-Dollar (2 Milliarden Euro) verloren gegangen. Es seien mehr als 17.600 Firmen in mindestens 79 Ländern betroffen gewesen, darunter häufig Geschäfte, die mit ausländischen Lieferanten zusammenarbeiteten oder regelmäßig Geldüberweisungen vornähmen.

"Risikoarmes, aber lohnendes Verbrechen!

Laut FBI dürfte die Zahl der Opfer noch deutlich steigen, da der Erfolg Nachmacher anlocke. "Es ist ein risikoarmes, aber sehr lohnendes Verbrechen", sagte der frühere Staatsanwalt und heutige FBI-Cyber-Ermittler, Tom Brown. Die Betrüger würden keine Mühen scheuen, um Firmenmails täuschend echt nachzubauen. Zudem nutzten sie andere Möglichkeiten, um potenzielle Opfer in die Irre zu führen. Das zeige, dass selbst das Hacken des E-Mail-Kontos große finanzielle Verluste nach sich ziehen könne. (Reuters, APA, 8.4.2016)

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