Menschlicher Schädel in Kochtopf nahe Wiener Spital gefunden

8. April 2016, 12:30
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Mitarbeiter des Wilhelminenspitals machte Entdeckung auf Wiese – Bemalter Knochen dürfte aus Grabstätte stammen

Wien – Rätsel gibt derzeit ein ungewöhnlicher Fund auf einer Wiese nahe des Wiener Wilhelminenspitals auf. Ein Mitarbeiter des Spitals fand dort einen Kochtopf, in dem sich ein in ein Papier eingewickelter menschlicher Schädelknochen befand, berichtete die Polizei am Freitag. Der Schädel ist mit Blumen bemalt und trägt den Schriftzug "gehängt 1612", er dürfte wahrscheinlich von einer Grabstätte stammen.

Der Mann machte die Entdeckung bereits Montagfrüh auf der Wiese des Spitals. Er brachte den Schädel daraufhin in die Pathologie des Krankenhauses. Dort riet man dem Mitarbeiter, den Fund doch zur Polizei zu bringen, woraufhin der 53-Jährige den Topf samt Schädel am Dienstag zur Inspektion in die Maroltingergasse brachte. Woher der Schädel stammt und wie er auf die Wiese kam, war noch Gegenstand von Ermittlungen. Zu weiteren Nachforschungen wurde der Totenschädel der Gesundheitsdiensts der Stadt Wien (MA15) übergeben. (APA, 8.4.2016)

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    foto: reuters/lisi niesner
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