Wie Absolventen erfolgreich zu Gründern wurden

Ansichtssache15. April 2016, 09:00
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Fachhochschulen wollen ihre Studierenden mit vielfältigen Angeboten zum Gründen ermutigen – was ihnen vielfach gelingt

Unternehmensgründungen liegen im Trend, auch an Fachhochschulen. Vier Start-ups im Porträt.

foto: symbolsocks
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Seine Idee für seine "Symbolsocks" hatte Helmut Ablinger während eines Beziehungstreites: "Ich wohnte mit meiner Ex-Freundin zusammen und wir hatten nur schwarze Socken. Einmal pro Woche gab es einen riesigen Streit darüber, wer sie nach dem Waschen sortieren muss", erzählt der Absolvent der Fachhochschule Krems. Da habe er sich gedacht: Warum nicht kleine farbige Symbole in die Sohle einnähen? Bunte Rechtecke, Sterne, Kreise oder Herzchen?

Mittlerweile wurde aus der Idee ein Start-up, in seinem Onlineshop offeriert Ablinger vier Sockentypen: klassische Freizeitsocken mit unterschiedlicher Risthöhe, dicke Socken, dünne Socken und personalisierte Socken. "Kunden können sich zum Beispiel Initialen wünschen."

Die Idee für die Verpackung stammt übrigens von seiner Oma. "Sie war auch meine erste Kundin." Seine anderen Kunden bezieht Ablinger ebenfalls in die Produktgestaltung mit ein: Über Facebook nimmt er Vorschläge für neue Symbole entgegen. 70 Prozent seiner Kunden seien Frauen, "oft Mütter". Auch Single-Männer zeigten großes Interesse, sagt der gebürtige Oberösterreicher. Immer öfter bestellten Firmen Socken mit Logo, die sie an Kunden verschenken.

Mit dem Unternehmen geht es also bergauf, die Beziehung konnte Ablinger trotzdem nicht retten. "Die Socken waren aber nicht der Grund." Seine Ex-Freundin sei außerdem "großer Fan der Symbolsocks".

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