Electric Spring Festival: Der transformierte Elektronikreigen

7. April 2016, 17:26
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Heimische Acts wie Kids n Cats, Crack Ignaz & Wandl, Fauna, Philipp Quehenberger, Maja Osojnik oder Shampoo Boy live im Wiener Museumsquartier

Im Vorjahr fanden viele das mit Mitteln der Stadt Wien organisierte Electric Spring Festival im Vorfeld nicht so toll – was erahnen ließ, dass das Konzept aufgehen wird. Zum einen kollidierte das Festival mit dem Soundframe Festival. Zum anderen klagten Lokale, die mit wenigen Mitteln die Szene am Laufen halten, dass ihnen die Gratisfestivals Publikum und Umsätze abziehen.

Das wurde in Teilen so gelöst, indem Elektronikpersonal, das sich ausgeschlossen fühlte, nun dabei ist. Die sind jetzt glücklich, obwohl das alles nichts am Hauptkritikpunkt der leeren Lokale ändert, die derzeit etwa im Bereich des Gürtels ob der bizarren Situation mit der Dealerszene ohnehin genug ächzen.

Das Programm indes ist exzellent geworden. Das Festival blickt in Nischen und bildet Freitag und Samstag im Wiener Museumsquartier ein buntes Spektrum heimischen Musikschaffens ab. Alles wurde in die Hofstallungen verlegt, es spielen u. v. a. Kids n Cats, Crack Ignaz & Wandl, Fauna, Philipp Quehenberger sowie am Samstag Maja Osojnik, Sixtus Preis, Shampoo Boy und Peter Kutin. Nebenschauplätze sind die Kunsthalle und das Café Leopold. (lux, 7.4.2016)

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