Vereine zahlten knapp 2,3 Millionen Euro an Vermittler

Infografik6. April 2016, 12:20
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Salzburg unter den Profivereinen am spendierfreudigsten, gefolgt von Sturm

Wien – Österreichs Fußball-Profi-Clubs haben in den vergangenen beiden Transferperioden insgesamt 2,28 Millionen Euro für die Bezahlung von Spielervermittlern ausgegeben. Dies geht aus einer Auflistung hervor, die der ÖFB veröffentlichte.

Am spendierfreudigsten zeigte sich wenig überraschend Red Bull Salzburg – der Doublegewinner überwies 961.600 Euro an Honoraren, sein Farm-Team FC Liefering kam auf 122.620 Euro und ist damit in der Erste Liga einsame Spitze. Hinter Salzburg folgen Sturm Graz (461.100 Euro), Rapid (311.700) und die Austria (250.000).

Laut der ÖFB-Angaben verzichtete die Admira als einziger Oberhaus-Vertreter gänzlich auf Zahlungen an Spielervermittler. In der zweithöchsten Klasse gab es von Austria Lustenau, dem Kapfenberger SV und dem FAC keinen Cent für Beraterkosten.

Im Vergleich dazu machten die 18 Vereine der deutschen Bundesliga in den jüngsten zwei Transferperioden 127,73 Millionen Euro für Spielervermittler locker. Allein der FC Schalke 04 ließ sich deren Dienste 16,86 Millionen Euro kosten.

Berater werden von den Clubs vor allem dafür bezahlt, dass sie den Wechsel eines Spielers von einem Verein zum anderen vermitteln oder die Vertragsverlängerung mit einem Profi aushandeln. (APA, 6.4.2016)

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