Hungernde Ohrwürmer härten den Nachwuchs ab

6. April 2016, 05:30
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foto: universität basel

Basel – Bei werdenden menschlichen Müttern scheint sich Hunger eher ungünstig auf den Nachwuchs auszuwirken und für Stoffwechselprobleme zu sorgen. Wie aber ist es bei Ohrwürmern? Forscher der Uni Basel schreiben nun in den "Proceedings of the Royal Society B", dass die Nachkommen hungernder Mütter mit Futterknappheit besser umgehen können als die von Muttertieren, die im Überfluss lebten. Die genauen Mechanismen dahinter sind noch unklar, die Wissenschafter vermuten aber, dass bestimmte Hormone eine Rolle spielen, die das Weibchen produziert, und die die Genexpression im Ei steuern. (red, sda)

Abstract
Proceedings of the Royal Society B: "Maternal programming of offspring in relation to food availability in an insect (Forficula auricularia)."

(6.4.2016)

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