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Es wächst zusammen, was zusammen gehört

5. April 2016, 14:59

Internethandel versus stationärer Handel

Onlinehandel und Vorortgeschäft wachsen immer weiter zusammen. Waren es bis vor kurzem noch die stationären Händler, die sich ein zweites, virtuelles Standbein zulegten, sind es nun die Internetunternehmer, die in den Filialhandel drängen. Selbst Amazon plant – gerüchteweise – die Eröffnung von ein paar hundert Buchhandlungen.

Ein virtuelles und ein physisches Bein

Das Ziel ist allerdings nicht ein dichtes Vertriebsnetz, sondern auch physisch Präsenz zu zeigen und so breitere Kundenschichten anzusprechen. "Da geht es um Kunden, die ein Produkt vor Ort begutachten wollen, bevor sie es online bestellen oder die, die zwar online bestellen, aber die Ware lieber im Geschäft abholen oder dort zurückgeben", sagt Christian Renk, Geschäftsführer von SOFORT Austria.

Steht ein Händler erst einmal auf einem virtuellen und einem physischen Bein, muss er dem Kunden da wie dort die gleiche Kauferfahrung ermöglichen. "Es irritiert die Kunden, wenn eine Ware zum Aktionspreis angeboten wird, dieser aber nur online gilt." Das kommt nicht selten vor.

Multichannel-Ansatz

Renk erklärt sich das damit, dass zwei unterschiedliche Abteilungen für das Vorortgeschäft und die Internetpräsenz zuständig sind und diese nicht miteinander kommunizieren. "Und die sehen sich noch dazu nicht selten als Konkurrenten. Dabei sollte es am Ende doch nur um die Profitabilität des Gesamtunternehmens gehen."

"Alles was online geht, muss vor Ort auch möglich sein – und umgekehrt." Manche Händler, Renk nennt Hervis als Beispiel, haben das bereits umgesetzt. Bei Hervis kann online bestellte Ware vor Ort im Geschäft umgetauscht werden. Dieser sogenannte Multichannel-Ansatz wird auch beim Bezahlen immer wichtiger. So arbeitet die Klarna Group, zu der SOFORT gehört, jetzt daran, den Rechnungskauf – bislang ein typisches Zahlungsmittel im Distanzgeschäft – auch im stationären Handel zu ermöglichen.

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    foto: economy
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