Tattoo-Trend: Ganz in Schwarz

5. April 2016, 12:09
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Schwarze Flächen auf nackter Haut sind gerade der letzte Schrei

Ein neuer Trend auf nackter Haut geht um. Es geht nicht um harmlose Klebetätowierungen, die in den vergangenen Jahren den Markt eroberten. Auch nicht um minimalistische Pfeile, Buchstaben, Pistolen, die sich Stars wie Hipster auf Finger, Fußknöchel und Unterarm tätowieren lassen. Und erste recht nicht um jene farbigen Tattoos, die wie dahinaquarelliert aussehen.

Jetzt sind klare Ansagen auf der Haut angesagt. "Blackout"-Tätowierungen, schwarze, flächige Tattoos, erleben ein Hoch. Seit schwarze, geometrische Hipster-Designs auf der Haut ihren Niederschlag finden und auf Instagram verbreitet werden, haben sich die Vorlieben der Tattoo-Szene verändert. Fast 12.000 Motive wurden bisher unter dem Hashtag #onlyblacktattoos veröffentlicht, darunter auch jener von Nutzerin @joleenlzh, die fast 7500 Likes für ihren schwarz tätowierten Oberkörper erhalten hat. Sie wurde von dem Tattoo-Künstler Chester Lee aus Singapur gestochen.

Rund zwanzig Stunden hat das Werk in Anspruch genommen – auf mehrere Monate verteilt.

FOLLOW @goldfingerspomade .. This is the new black in town !! The hold is freaking awesome , even for my thin ass hair !

Ein von C H E S T E R (@oddtattooer) gepostetes Foto am

strike

Der angesagte Tätowierer Chester Lee aus Singapur, der mit dieser Technik schon seit einigen Jahren unschöne Tattoo-Altlasten verschwinden lässt, wird im Juni übrigens zu Gast in Skandinavien sein. Dort fühlt man sich dem Minimalismus eng verbunden.

Sich ein "Blackout"-Tattoo stechen zu lassen, sollte aber gut überlegt sein. Der Tätowierprozess ist schmerzhaft – und das großflächige Schwarz im Gegensatz zum springenden Delfin im Dekolleté unmöglich rückgängig zu machen. (red, 5.4.2016)

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