iPad Pro: Neues Modell mit kleinerem Akku und kaum zu reparieren

5. April 2016, 09:13
5 Postings

Touch ID noch in alter Generation enthalten – RAM von Samsung, Flash-Speicher von Hynis

Es gehört zu einem Produkt-Launch von Apple schon fast fix dazu. Kaum ist das Gerät öffentlich erhältlich, machen sich die Bastler von iFixit darüber her, um herauszufinden, was sich unter der Oberfläche so an Überraschungen verbirgt.

iPad Pro

Aktuellster Eintrag in dieser Reihe ist das vor kurzem vorgestellte iPad Pro mit 9,7 Zoll großem Bildschirm. Und beim Zerlegen offenbart sich dabei tatsächlich das eine oder andere interessante Detail. So ist der Akku etwa im Vergleich zum direkten Vorgänger – dem iPad Air 2 – leicht geschrumpft – von 7.340 auf 7.306 mAh. Das Versprechen Apples, dass die Akkulaufzeit mit zehn Stunden ungefähr die gleiche ist, erscheint aber angesichts dieses minimalen Unterschieds trotzdem realistisch.

Samsung und Co.

Neben Apples eigenem A9X-Prozessor dominieren vor allem zugekaufte Komponenten von Drittherstellern. So kommt etwa der Hauptspeicher von Samsung, für das Flash Storage ist Hynix zuständig. Ebenfalls bestätigt sich, dass hier "nur" die erste Generation von Touch ID zum Einsatz kommt. Die neuere – und schnellere – zweite Generation ist vorerst dem iPhone 6s und iPhone 6s Plus vorbehalten.

Kaum zu reparieren

In Sachen Reparierbarkeit macht das neue iPad Pro den Bastlern hingegen wenig Freude. Im Inneren finden sich Unmengen an Klebstoff, die jede Reparatur erheblich erschweren. Auch ist das Frontpanel so verbaut, dass die Gefahr der Beschädigung des Bildschirms beim Öffnen gegeben ist. In Summe vergibt iFixit mit zwei von zehn maximal erreichbaren Punkten denselben – sehr niedrigen – Reparierbarkeitswert, den schon das iPad Air 2 erhalten hat. (red, 5.4.2016)

  • Das iPad Pro 9,7 von innen.
    foto: ifixit

    Das iPad Pro 9,7 von innen.

Share if you care.