55 Tote nach Überschwemmungen in Pakistan

4. April 2016, 15:19
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Die Unwetter halten seit der Nacht auf Sonntag an

Peshawar – Nach den schweren Überflutungen und Erdrutschen in Pakistan ist die Zahl der Toten im Nordwesten des Landes auf mindestens 55 gestiegen. Allein in der besonders betroffenen Region Khyber Pakhtunkhwa kamen 47 Menschen ums Leben, wie ein Sprecher des Provinz-Zivilschutzbehörde am Montag sagte. Tausende Menschen warteten auf Hilfe.

Der Einsatz der Helfer gestalte sich schwierig, da sämtliche Straßen zu abgelegenen Dörfern blockiert seien, sagte der Sprecher. Die Behörden versuchten, einen Hubschrauber zu bekommen, um Leichen bergen und Überlebende mit Zelten und Lebensmitteln zu versorgen.

Die schweren Regenfälle hatten in der Nacht auf Sonntag eingesetzt. Insbesondere in ländlichen Regionen halten die mit einfachsten Mitteln gebauten Häuser den Wassermassen oft nicht stand. Jährlich richten Unwetter in Pakistan schwere Zerstörungen an, hunderte Menschen sterben. Während der Sommer-Regenzeit im vergangenen Jahr kamen 81 Menschen in den Fluten um, landesweit wurden rund 300.000 Menschen in Mitleidenschaft gezogen. (APA, 4.4.2016)

foto: apa/afp/a majeed
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foto: reuters/fayaz aziz
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