Ribéry-Traumtor, Hinterseer und Junuzovic netzen

2. April 2016, 17:40
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Werder unterliegt in Dortmund – Münchner mühen sich zu einem 1:0 gegen Frankfurt – Ingolstadt festigt mit einem 3:0 gegen Schalke Platz im Mittelfeld – Torfestival in Mainz

Dortmund – ÖFB-Legionär Zlatko Junuzovic hat am Samstagabend beim Gastspiel von Werder Bremen in Dortmund sein viertes Saisontor in der deutschen Fußball-Bundesliga erzielt. Doch der Treffer des 28-jährigen Mittelfeldspielers in der 75. Minute zum zwischenzeitlichen 2:1 reichte am Ende nicht zu einem Punktgewinn. Der Tabellenzweite siegte dank Toren von Shinji Kagawa (77.) und Adrian Ramos (82.) noch 3:2.

Bremer Doppelschlag zu wenig

Damit liegt der BVB auch nach der 28. Runde weiter fünf Punkte hinter Titelverteidiger FC Bayern. Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang hatte die Gastgeber in der 53. Minute in Führung gebracht. Es war der 23. Erstligatreffer dieser Saison für den Star aus Gabun. Doch ein Doppelschlag der Bremer von Alejandro Galvez (69.) und Junuzovic (75.) brachte die Dortmunder ins Wanken. Im Finish schlug die Elf von Erfolgscoach Thomas Tuchel aber zurück und hat bei 22 Punkten Vorsprung auf den Tabellenvierten schon sechs Runden vor Meisterschaftsende einen Champions-League-Fixplatz sicher.

Während die Bayern am frühen Nachmittag einen Pflichtsieg feierten, musste Schalke 04 einen Rückschlag im Kampf um einen Europacupplatz verkraften. Der Rekordchampion gewann mit David Alaba in der Innenverteidigung dank eines Seitfallzieher-Traumtores von Franck Ribéry (20.) mit 1:0 (1:0) gegen Eintracht Frankfurt. Die Königsblauen unterlagen beim von Ralph Hasenhüttl trainierten Neuling FC Ingolstadt mit 0:3 (0:2).

Sechstes Saisontor von Hinterseer

Moritz Hartmann (29., Foulelfmeter), ÖFB-Teamspieler Lukas Hinterseer (45.+2) und Dario Lezcano (65.) trafen für die Schanzer, die jetzt 36 Punkte auf ihrem Konto und sechs Runden vor Schluss das Saisonziel Klassenerhalt praktisch sicher haben. Hinterseer setzte eine beeindruckende Serie fort, er netzte bei seinen letzten fünf Einsätzen jeweils einmal, hat insgesamt sechs Treffer auf seinem Konto.

Hannover ganz nahe am Abstieg

Tabellenschlusslicht und Fast-Absteiger Hannover 96 unterlag im Nordduell gegen den Gregoritsch-Klub Hamburger SV 0:3 (0:0). Cleber (61.), Ivo Ilicevic (73.) und Nicolai Müller (75.) erzielten die HSV-Tore. Damit verpassten die Niedersachsen eine weitere Chance, ihre miserable Heimbilanz aufzupolieren. 96-Manager Martin Bader hatte vor Spielbeginn erklärt, dass es in dieser Saison angesichts der Tabellensituation keinen Sinn mache, über einen weiteren Trainerwechsel nachzudenken. Im Falle des Abstiegs verlässt Coach Thomas Schaaf die Mannschaft.

Sechs Tore in Mainz

Ein Torfestival erlebten die Zuschauer beim 4:2 (2:2) des FSV Mainz 05 gegen den FC Augsburg. Nach Caiubys Führungstor (9.) für die bayerischen Schwaben, sorgten Christian Clemens (13.) und Pablo de Blasis (24.) für einen 2:1-Vorsprung der Rheinhessen. Der Südkoreaner Ja-Cheol Koo (40.) glich für den FCA noch in der ersten Halbzeit aus. Erneut de Blasis (53.) markierte die erneute Führung für den FSV. Auch Clemens war zum zweiten Mal erfolgreich (76.) und stellte den Endstand her. Augsburg schwebt damit weiterhin in Abstiegsgefahr.

Remis zwischen Darmstadt und Stuttgart

Aufsteiger Darmstadt 98 trennte sich vom VfB Stuttgart 2:2 (1:2). Dabei hatten die Lilien durch Torjäger Sandro Wagner (26.) mit 1:0 geführt, doch ein Doppelschlag durch VfB-Kapitän Christian Gentner (45.) und Lukas Rupp (45.+3) sorgten für einen 2:1-Vorsprung der Schwaben zur Halbzeit. Peter Niemeyer (51.) traf zum 2:2 für die Hessen und rettete dem Aufsteiger einen Zähler. (APA, dpa, sid, 2.4.2016)

Sonntag:

15.30 Uhr:

Mönchengladbach (Hinteregger, Stranzl) – Hertha BSC

17.30 Uhr:

Hoffenheim – Köln (Hosiner)

  • Franck Ribéry lässt seinen Emotionen freien Lauf.
    foto: afp/ christof stache

    Franck Ribéry lässt seinen Emotionen freien Lauf.

  • Lukas Hinterseer (2. v. re) lässt sich feiern.
    foto: afp/ günter schiffmann

    Lukas Hinterseer (2. v. re) lässt sich feiern.

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