Traum verwirklicht: 42-Jähriger baute lebensechten Scarlett Johansson-Roboter

2. April 2016, 12:05
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Ricky Ma verwirklichte sich Kindheitstraum und baute ohne Vorerfahrung einen Roboter

Ein 42-jähriger Produkt- und Grafikdesigner hat einen Roboter gebaut, der der Schauspielerin Scarlett Johansson sehr ähnelt. Mehr als 50.000 Dollar und insgesamt eineinhalb Jahre Arbeit soll Ricky Ma in seinen Prototypen investiert haben. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen und beherrscht auch einige Funktionen. So reagiert der Roboter etwa auf Kommandos mit unterschiedlichen Gesichtszügen oder eingeübten Sätzen.

Ricky Ma mit seiner lebensechten Kreation.

Seit Kindesalter von Robotern begeistert

Ma war schon im Kindesalter von Robotern fasziniert, wie er selbst sagt. Im Laufe seines Lebens haderte der Chinese aus Hong-Kong immer wieder mit der Idee, einmal selber einen Roboter zu bauen. Die Reaktionen seiner Bekannten wie "Weißt du überhaupt, wie du vorgehst?" bis zu "Das kostet verdammt viel Geld und ist wirklich schwierig" hielten ihn jedoch ab, seinen Traum zu verwirklichen.

foto: reuters/yip
Der Roboter kann auf Befehle antworten und reagiert mit unterschiedlichen Gesichtszügen.

Noch nie eine Zeile Code geschrieben

Ma ließ sich davon jedoch nicht abhalten und druckte mithilfe eines 3D-Druckers das Skelett des Roboters. Eine Haut aus Silikon verdeckt zudem das mechanische und elektrische Innenleben. Im Laufe der Fertigung stieß er selbst auf einige Hürden. So hatte er noch nie im Leben eine Zeile Code geschrieben, weshalb er auch hier einiges nachzulernen hatte. Einige Fehlversuche, ausgebrannte Motoren und umgestürzte Skelette später, war der Chinese zufrieden mit seiner Arbeit.

foto: reuters/yip
Die vielen Fehlversuche.

Nun auf der Suche nach Investoren

"Ich wollte meinen Traum realisieren, um später nicht zu bereuen, dass ich es doch nicht gemacht habe", sagt er der britischen Zeitung Mirror. Der 42-Jährige hofft nun, dass sich ein Investor für seinen Prototypen begeistern kann, um noch mehr Roboter bauen zu könne. Zudem will er ein Buch schreiben um andere Menschen zu motivieren. (red, 02.04.2016)

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