Infografik: Wie sich Apples Produkte verändert haben

2. April 2016, 11:15
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Ein Rückblick auf die Entwicklungen des Konzerns

Um den 40. Geburtstag von Apple zu feiern, hat Pop Charts Lab eine neue Infografik veröffentlicht, auf der sämtliche Produkte des Unternehmens angeführt werden. Dabei wird bis ins Gründerjahr zurückgegangen und auch das neue iPad Pro und iPhone SE berücksichtigt.

foto: pop chart labs
Wie sich Apples Produkte in den vergangenen 40 Jahren verändert haben.

Steve Jobs' Einfluss deutlich zu erkennen

Die Grafik ist auf mehrere Kategorien aufgeteilt. Darunter fallen Software, All-in-One-Geräte, Mobilgeräte, etc. Ein Blick auf das Jahr 1997 zeigt den Einfluss von Steve Jobs deutlich auf. Er kam damals zum Konzern zurück und baute die Produktpalette ordentlich um.

Apple hat Strategie (fast) beibehalten

Auffällig ist zudem wie Apple nach 1997 die Produktstrategie änderte. Statt auf eine Vielzahl von Geräten zu setzen, wurde hierbei deutlich reduziert und dem Kunden die Qual der Wahl abgenommen. Dieser Trend hat sich auch nach der Steve Jobs-Ära fortgesetzt, bis auf die Handheld-Sparte – hier setzt Apple mittlerweile wieder auf Diversität. (red/APA, 02.04.2016)

Meilensteine der Apple-Geschichte


1976: Die Firmengründer Steve Jobs und Steve Wozniak bauen in einer Garage die ersten Apple-Computer. Die Geräte, die sie für 666,66 Dollar verkaufen, bestehen nur aus der Hauptplatine, ohne Gehäuse oder Tastatur. Mit Apple beginnt die Ära der Personal Computer, während meist noch Großrechner verwendet werden.

1977: Mit dem Apple II bringt das Unternehmen einen fertigen PC im Plastikgehäuse und mit einer Farbgrafikkarte auf den Markt, der sich bis 1993 über zwei Millionen Mal verkaufte.

1980: Apple geht an die Börse.

1984: Jobs stellt den Macintosh-Computer vor, mit dem eine grafische Benutzeroberfläche und die Bedienung per Maus populär werden.

1985: Jobs wird in einem Machtkampf aus dem Unternehmen gedrängt. Er gründet danach die Computer Firma Next und führt das Animations-Studio Pixar.

1991: Apple bringt seinen ersten erfolgreichen Laptop auf den Markt, das PowerBook 100.

1993: Der PDA Apple Newton wird vorgestellt, verkauft sich aber nur schlecht, weil viele der visionären Konzepte wie die Handschriftenerkennung in der Praxis nur mäßig funktionieren.

1997: Apple steht finanziell mit dem Rücken zur Wand und holt Jobs zurück. Mit dem Kauf von Next für über 400 Millionen Dollar wird das bei Next entwickelte Betriebssystem zur Grundlage des Mac-Systems OS X, dass heute noch eingesetzt wird.

1998: Der iMac, ein kompakter Computer mit buntem Plastikgehäuse, läutet die Wiedergeburt von Apple ein. Er wurde von Designer Jony Ive entworfen, der fortan das Aussehen der Apple-Geräte bestimmt.

2001: Apple steigt mit dem iPod ins Geschäft mit Musik-Playern ein. Das Gerät wird von Kritikern zunächst als zu teuer abgetan – wird aber zum Marktführer.

2003: Der iTunes Store wird gestartet, über den sich der Online-Verkauf von zunächst Musik und dann auch Apps etabliert.

2007: Mit dem iPhone gibt Apple die Richtung für den Smartphone-Markt vor. Zum Standard werden ein großer berührungsempfindlicher Bildschirm und die Idee, das Telefon für Apps zu öffnen.

2008: Apple stellt das besonders dünne Notebook Macbook Air vor. Es löst den Trend zu kompakteren Laptops aus.

2010: Mit dem iPad kann Apple den totgeglaubten Markt für Tablet-Computer wiederbeleben, an dem sich andere Hersteller zuvor die Zähne ausgebissen haben.

2011: Jobs stirbt an den Folgen einer Krebserkrankung im Alter von 56 Jahren. Die Führung des Unternehmens übertrug er wenige Wochen davor an Tim Cook.

2015: Mit der Computer-Uhr Apple Watch stößt der Konzern erstmals seit Jobs' Tod eine neue Produktkategorie vor und wird laut Analysten auf Anhieb zum Marktführer mit einem Anteil von rund 60 Prozent.

Links

Wired – All of Apple’s Products Ever, in One Glorious Infographic

Pop Chart Lab

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