RBI-Chef Sevelda will von Bankomatgebühren nichts wissen

1. April 2016, 16:08
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Banker geht davon aus, dass Beratungsleistungen in Zukunft Geld kosten werden. Von einer Bankomatgebühr will er aber nichts wissen

Wien – Der Chef der börsennotierten Raiffeisen Bank International (RBI), Karl Sevelda, geht davon aus, dass bei den Banken Beratungsleistungen, die heute gratis sind, künftig Geld kosten werden. Von einer Bankomatgebühr will er aber nichts wissen. "Das ist in Österreich eine heilige Kuh und darum kein Thema."

In einem Interview im "Trend" sinniert der RBI-Chef aber über eine Abschaffung es Weltspartages. "Sollten wir heuer nicht eher einen Weltausgabetag machen, einen Weltkredittag? Ich würde ja Give-aways lieber an Kunden verteilen, die einen Kredit nehmen, als wenn sie mir Einlagen bringen." Im Kreditgeschäft habe eine Bank ungebrochen eine wichtige Funktion.

Zum laufenden Kostensparprogramm in seiner Bank äußert sich der RBI-Chef auch. Bisher war immer die Rede von 600 Millionen Euro an Einsparungen. "Mindestens", wie Sevelda in dem Interview sagt, "also im Vergleich zu Ende 2014. Wenn's mehr wird, sind wir auch nicht böse." (APA, 1.4.2016)

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