Panasonic hat Umsatzprognose um 12 Prozent gesenkt

31. März 2016, 14:22
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Vorstandschef: Sehen nun, dass dem Wachstum hinterher zu jagen, nicht unbedingt angebracht ist

Die flaue Weltkonjunktur stimmt Panasonic vorsichtiger. Der japanische Elektronik-Konzern senkte am Donnerstag seine mittelfristige Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2018/19 um 12 Prozent auf umgerechnet rund 69 Mrd. Euro. Das ursprüngliche Ziel sei eine Botschaft gewesen, dass das Unternehmen auf Wachstum aus sei, sagte Vorstandschef Kazuhiro Tsuga.

Konjunkturabkühlung in China

"Aber wir sehen nun, dass dem Wachstum hinterher zu jagen, nicht unbedingt angebracht ist." Der Schritt zeigt, dass auch der derzeit stärkste Elektronik-Konzern Japans mit der Schwäche der heimischen Wirtschaft, aber auch der Konjunkturabkühlung in China zu kämpfen hat, die insgesamt dem Außenhandel des exportlastigen Landes zusetzt.

Panasonic steht aber immer noch besser da als heimische Rivalen wie Sony oder Sharp. Dem Konzern kommt zugute, dass er sich aus weniger rentablen Geschäften mit Smartphones und Plasma-Fernsehern zurückgezogen hat und den Preiskampf mit günstigeren Konkurrenten aus anderen asiatischen Ländern meidet. Panasonic konzentriert sich dagegen seit einigen Jahren auf hochwertigere Produkte, etwa für die Autoindustrie und die LED-Lichttechnik. (Reuters, APA, 31.3.2016)

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