Preise in der Eurozone fallen auch im März

31. März 2016, 12:20
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Laut vorläufigen Eurostat-Zahlen Rückgang um 0,1 Prozent im Jahresvergleich

Brüssel/Frankfurt – Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind auch im März gesunken. Zum Vorjahresmonat fielen sie um 0,1 Prozent, wie das Europäische Statistikamt am Donnerstag auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Rückgang um 0,1 Prozent gerechnet. Bereits im Februar hatte es ein Minus von 0,2 Prozent gegeben.

Vor allem der Verfall der Ölpreise bewirkt, dass die Lebenshaltungskosten zurückgehen. Binnen Jahresfrist sanken die Energiepreise im März um 8,7 Prozent.

Die fallenden Preise bereiten der Europäischen Zentralbank (EZB) seit längerem Kopfschmerzen. Denn sie strebt als Idealwert für die Wirtschaftsentwicklung eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Die Währungshüter hatten deshalb vor wenigen Wochen mit einem umfassenden Maßnahmenpaket ihre Geldpolitik weiter gelockert. Ihr umstrittenes Programm zum Kauf von Staatsanleihen, das die Konjunktur ankurbeln und für mehr Inflation sorgen soll, ist inzwischen auf 1,74 Bill. Euro angelegt. (APA, 31.3.2016)

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