A1, T-Mobile und "3" investieren 150 Mio. Euro in Kärntner Breitbandausbau

30. März 2016, 13:24
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Mit dem Geld sollen "unterversorgte Gebiete erschlossen werden" und Arbeitsplätze abgesichert

A1, T-Mobile und "3" werden bis zum Jahr 2020 bis zu 150 Mio. Euro in den Kärntner Breitbandausbau investieren. Den entsprechenden Pakt haben Landeshauptmann Peter Kaiser und seine Stellvertreterin Gaby Schaunig sowie die Chefs der drei Telekom-Anbieter am Mittwoch in Wien unterzeichnet. Vom Land kommt rund 1 Mio. Euro, die Gemeinden sind eingeladen, weitere Mittel zur Verfügung zu stellen.

"Unterversorgte Gebiete"

Mit dem Geld sollen "unterversorgte Gebiete erschlossen werden". Die Netzbetreiber will das Land "durch gezielte Maßnahmen unterstützen" – etwa bei Genehmigungsverfahren oder Nutzung von bereits bestehender Infrastruktur.

Infrastruktur

Wer von den drei Netzbetreibern wie viel zahlt, ist derzeit noch offen, so A1-Chef Alejandro Plater. Das Netz bleibe jedenfalls im Besitz der Netzbetreiber. So einfach dürfte das aber nicht sein, denn genutzt werden auch Tiefbaumaßnahmen des Landes, wo die Kabel dann dazuverlegt werden. Wer die Infrastruktur besitzt, ist angesichts milliardenschwerer Forderungen der Gläubiger der Heta-Haftungen nicht irrelevant, hat doch eine Gläubigergruppe gedroht, sogar den Dienstwagen des Landeshauptmanns zu pfänden.

Wichtiger Vertrauensbeweis

Kaiser betonte, dass das Breitband-Investment der Netzbetreiber ein wichtiger Vertrauensbeweis in schwierigen Zeiten ist. Dadurch würden 2.000 bis 3.000 Arbeitsplätze abgesichert. (red, 30.3. 2016)

  • 3-Chef Jan Trionow, Alejandro Plate von A1, Landeshauptmann Peter Kaiser und seine Stellvertreterin Gaby Schaunig sowie Andreas Bierwirth bei der Unterzeichnung des Paktes.
    foto: internetoffensive internet

    3-Chef Jan Trionow, Alejandro Plate von A1, Landeshauptmann Peter Kaiser und seine Stellvertreterin Gaby Schaunig sowie Andreas Bierwirth bei der Unterzeichnung des Paktes.

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