Rechtspartei AfD verliert an Zustimmung

30. März 2016, 09:44
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Umfrage: Merkel legt stark zu

Berlin/Brüssel – Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und die Unionsparteien haben nach den Terroranschlägen von Brüssel einer Umfrage zufolge an Unterstützung in der Wählerschaft gewonnen.

Nach der am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Erhebung im Auftrag von "Stern" und RTL erhöhte Merkel ihren Zustimmungswert als Kanzlerin um drei Punkte auf das neue Jahreshoch von 52 Prozent, während sich wie in der Vorwoche nur 13 Prozent SPD-Chef Sigmar Gabriel als Kanzler wünschen würden. Wären am kommenden Sonntag Wahlen, würde die rechtspopulistische AfD gegenüber der Vorwoche drei Prozentpunkte einbüßen und nur noch zehn Prozent erzielen.

Zugewinne

Die Unionsparteien dagegen konnten ihren Zustimmungswert bei der Umfrage des Forsa-Instituts gegenüber der Vorwoche um einen Prozentpunkt auf 36 Prozent ausbauen. Auch die FDP legte einen Punkt zu und kommt nun auf sieben Prozent. Dagegen verharrte die SPD unverändert bei 20 Prozent, die Grünen bei 13 Prozent und die Linken bei acht Prozent.

"Weil sich nach den Anschlägen in Brüssel die Terrorgefahr erhöht hat, wenden sich die Bürger – wie auch schon nach den Pariser Attentaten – wieder stärker den staatstragenden Parteien zu", erklärte Forsa-Chef Manfred Güllner. Dass die AfD so deutlich abgerutscht sei, schrieb Güllner zum Teil der Einigung der Europäischen Union mit der Türkei in der Flüchtlingskrise zu. Am meisten Vertrauen unter den deutschen Politikern genießt nach einer weiteren Forsa-Umfrage derzeit der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier mit 63 Punkten, es folgen Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der Finanzminister Wolfgang Schäuble mit je 62 Punkten sowie Kanzlerin Merkel mit 61 Punkten. (APA/Reuters, 30.3.2016)

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