Banken-KV: Verhandlungen enden mit 1,24 Prozent Plus

30. März 2016, 07:17
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0,7 Prozent plus 15 Euro – Expertengruppe soll Standards für Arbeitsstiftung erarbeiten

Wien – Die rund 75.000 Beschäftigten des heimischen Bankensektors erhalten im Schnitt 1,24 Prozent mehr Gehalt. Eine Expertengruppe soll Standards für eine Arbeitsstiftung ausarbeiten. Darauf haben sich die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter Mittwoch früh in der vierten Runde der Kollektivvertragsverhandlungen geeinigt, wie der Chefverhandler der Arbeitnehmer, Wolfgang Pischinger, der APA mitteilte.

Nach mehr als zehnstündigen Verhandlungen einigte man sich auf einen Anstieg von 0,7 Prozent plus 15 Euro, durchgerechnet 1,24 Prozent. Gehaltsbestandteile über 80.000 Euro brutto Jahreseinkommen würden mit 0,4 Prozent angehoben, wobei Überstundenpauschalien und Kinderzulagen nicht eingerechnet würden.

Es gebe ein "Agreement", dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Arbeitsstiftung als geeignete Maßnahme sehen, sagte Pischinger weiter. Es werde eine sozialpartnerschaftliche Expertengruppe ins Leben gerufen, die unter Einbindung eines Vertreters einer Stiftung entsprechende Standards ausarbeiten solle, wobei es sich um eine Branchen- oder sektorale Arbeitsstiftungen handeln könnte. Im Wesentlichen gehe es dabei um Um- und Weiterschulungen für Bankmitarbeiter, die von Personalabbau betroffen seien. (APA, 30.3.2016)

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