Staatspreis Innovation für optische Sensoren an ams AG

30. März 2016, 08:00
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Weitere Preise für neuartige Desinfektions-Technologie und Biotreibstoff-Verfahren

Wien – Ein winziger Chip mit Farb- und Näherungssensoren, der eine berührungslose Steuerung von Smartphones, Telekonferenzsystemen oder Anwendungen in Medizin und Industrie ermöglicht, gewinnt den Staatspreis Innovation 2016. Die Entwicklung des steirischen Halbleiterherstellers ams AG vereint Hard- und Software für die Erkennung von 13 unterschiedlichen Gesten aus acht Richtungen und ist etwa bereits in High-End-Smartphones von Samsung verbaut.

Der Preis, der vom Wirtschaftsministerium vergeben und von der Förderbank Austria Wirtschaftsservice abgewickelt wird, wurde am Dienstagabend gemeinsam mit den Sonderpreisen Econovius und Verena in der Aula der Wissenschaften in Wien verliehen. Insgesamt 524 Projekte haben sich über die Landesinnovationswettbewerbe beworben, 24 wurden zum Staatspreis entsandt.

Econovius, der an das innovativste kleine und mittlere Unternehmen geht, wurde der Villacher Ortner Reinraumtechnik zugesprochen. Dort wurde eine neuartige Technologie für die Desinfektion von Reinräumen in Labors und Krankenhäusern entwickelt.

Der Preis "Verena powered by Verbund", der Unternehmen im Bereich Elektrizitäts- und Energiesysteme hervorhebt, ging an das steirische Unternehmen BDI – BioEnergy International AG, das ein Verfahren entwickelt hat, um Biomasse in einen speziellen Produktionsweg der Erdölraffination einzuschleusen. Die Treibstofffraktionen, die daraus entstehen, enthalten biogene Anteile von bis zu 20 Prozent. (pum, 30.3.2016)

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