Zwei Frauenenqueten zu Flucht und Solidarität

29. März 2016, 11:19
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Gemeinsame Veranstaltung mit Plattform 20000frauen und Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek am 1. April – Johanna Dohnal Frauenenquete am 2. April

Wien – Die fünfte Frauenenquete von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und der Plattform 20000frauen mit dem Titel "Frauen. Flucht/Migration. Rassismus" findet am 1.April in der ÖBB Unternehmenszentrale am Hauptbahnhof statt. Dieser Ort wurde gewählt, weil es einerseits um Mobilität geht und andererseits Bahnhöfe ein zentraler Angelpunkt für Flüchtlinge sind. Inhaltlich sollen die lange Geschichte der Migration sowie die Themen Rassismus, Sexismus, Klassismus und die Verbindung mit der kolonialen Geschichte Europas diskutiert werden. Acht unterschiedliche Workshops stehen dabei auf dem Programm.

"Die Workshops betrachten nicht nur theoretische Aspekte von Frauen in Bezug auf Flucht, Migration und Rassismus, sondern geben auch einen guten Einblick in persönliche Erfahrungen. Durch die unterschiedlichen Anregungen der verschiedenen Workshop-Leiterinnen gelingt es, unseren Horizont zu erweitern und neue Denkmuster und Lösungsansätze zu entwickeln", erklärte die Ministerin. Die Unterstützung von Frauen mit Migrations- und Fluchthintergrund sei seit Jahren ein "Fixbestandteil" ihrer Agenda, so Heinisch-Hosek.

"Frauen. Flucht. Solidarität"

Die SPÖ-Frauen organisieren in Kooperation mit ihren Wiener Kolleginnen und den Frauen der Jugendorganisationen aks, JG, SJ und VSStÖ die Johanna Dohnal-Frauenenquete. Zum zehnten Jubiläum im Vorjahr wurde diese Enquete nach Johanna Dohnal benannt, da ihr die Förderung junger Frauen immer ein Anliegen gewesen sei. Die Veranstaltung steht dieses Jahr unter dem Motto "Frauen. Flucht. Solidarität" und wird auch die Ergebnisse des diesjährigen Barbara Prammer Symposiums zu Jahresbeginn, das den gleichen Titel getragen hat, weiter diskutieren.

Auch bei dieser Enquete am 2. April (Windmühlgasse 26, 1060 Wien) stehen ab 13 Uhr Workshops zu den Themen Rassismus, Gewaltschutz oder Schule auf der Agenda. Das Abendprogramm eröffnet SPÖ-Frauenvorsitzende Heinisch-Hosek. An der anschließenden Podiumsdiskussion nehmen unter anderem die SPÖ-Integrationssprecherin Nurten Yilmaz sowie Vertreterinnen von Gewaltschutzeinrichtungen und Flüchtlingseinrichtungen teil. (APA, 29.3.2016)

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