Leiche von vermisstem 17-Jährigen im Salzburger Pongau gefunden

29. März 2016, 09:39
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Autolenker war Anfang Februar mit seinem Pkw in den Fritzbach gestürzt und abgetrieben worden

Hüttau/Pfarrwerfen/St. Johann – Fast zwei Monate nach dem bei Hüttau (Pongau) ein 17-jähriger Autolenker in den Fritzbach gestürzt ist und abgetrieben wurde, ist am Montag gegen Mittag die Leiche des jungen Mannes gefunden worden. Spaziergänger entdeckten den Verstorbenen im Staubereich des Salzachkraftwerks Werfen-Pfarrwerfen in unmittelbarer Nähe zum Ufer. Die Wasserrettung Bischofshofen rückte aus und barg den Toten.

Wie die Polizei berichtete, wurde der Vermisste aufgrund der Kleidung identifiziert. Der 17-Jährige war am 1. Februar gegen Mittag mit dem Pkw von der Straße abgekommen und in den hochwasserführenden Bach gestürzt. Während sich der gleichaltrige Beifahrer aus eigener Kraft an das Ufer retten konnte, wurde der Lenker von der starken Strömung abgetrieben. Zeugen sahen noch, wie er über zwei Wehren gespült wurde und dann verschwand.

Medienberichten zufolge soll der Wagen bei einem Wendemanöver zu nahe an die Böschung geraten und in den Bach gestürzt sein. Bei den beiden Insassen dürfte es sich um Angestellte eines Pongauer Autohauses gehandelt haben. Der unterkühlte Beifahrer wurde im Spital untersucht, konnte aber das Krankenhaus noch am gleichen Tag wieder verlassen.

Die Suche nach dem vermissten Autolenker erstreckte sich über mehrere Tage. Obwohl Wasserretter die beiden Ufer des Fritzbachs, die Einmündung in die Salzach und den Staubereich des Kraftwerks absuchten und auch ein Sonarboot zum Einsatz kam, blieb der junge Mann zunächst verschwunden. (APA, 29.3.2016)

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