Extremisten entführten zehn indonesische Fischer auf den Philippinen

29. März 2016, 05:49
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Armee vermutet Islamisten hinter der Tat

Manila – Muslimische Extremisten haben nach Armeeangaben auf den Philippinen zehn indonesische Fischer entführt. Die Männer waren an Bord eines taiwanesischen Schiffs, berichtete der stellvertretende Kommandant der Antiterroreinheit der Armee am Dienstag. Er machte die Terrororganisation Abu Sayyaf verantwortlich.

Das Schiff war auf dem Weg von Indonesien zum Hafen der philippinischen Hauptstadt Manila. Die Extremisten hätten es in der Nähe der Insel Tawi-Tawi im Süden des Landes überfallen. Es wurde leer bei Languyan gefunden.

Abu Sayyaf ist eine Separatistenorganisation, die ihren Kampf für Autonomie in dem mehrheitlich katholischen Land mit Überfällen und Lösegelderpressungen finanziert. Die Extremisten halten nach Armeeangaben außer den Indonesiern mindestens fünf Ausländer in ihrer Gewalt: zwei Kanadier, einen Norweger, einen Niederländer und einen Italiener. (APA, 29.3.2016)

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