U19 gegen Tschechien um das EM-Ticket

28. März 2016, 16:21
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Nach zwei Siegen reicht ÖFB-Nachwuchsauswahl bereits ein Remis

Gleisdorf/Wien – Dem österreichischen U19-Fußballteam reicht am Dienstag (18.00 Uhr) zum Abschluss des Qualifikationsturniers in Gleisdorf gegen Tschechien bereits ein Punkt, um das Ticket für die EM-Endrunde in Deutschland zu lösen. Bei einer gleichzeitigen Niederlage von Rumänien gegen die Slowakei würde dem rot-weiß-roten Nachwuchs sogar eine Niederlage mit einem Tor Differenz zum nötigen Gruppensieg genügen.

Die Mannschaft von Teamchef Rupert Marko möchte nach den glatten Siegen gegen die Slowakei (3:1) und Rumänien (4:0) freilich auch gegen die Tschechen voll punkten. "Wir haben in den ersten beiden Spielen gute Leistungen gezeigt, jetzt wollen wir den letzten Schritt machen. Wir freuen uns auf das Spiel. Es werden sicher wieder viele Zuschauer kommen, das beflügelt die Mannschaft zusätzlich", meinte Marko, der auch wieder die zuletzt gesperrten Xaver Schlager und Stefan Posch einsetzen kann. Gelingt die Qualifikation, wäre Österreich zum dritten Mal in Folge bei der U19-Endrunde dabei.

Die U21 trifft in der EM-Qualifikation am Dienstag (18.00 Uhr) in Wien auf die Färöer, die zuletzt gegen Deutschland 1:4 (1:1) verloren haben. Die Auswahl von Werner Gregoritsch (12 Punkte/5 Spiele) will mit einem Sieg gegen den Außenseiter ihren zweiten Rang hinter Topfavorit Deutschland (18/6) festigen. Nur die neun Gruppensieger und Gastgeber Polen sind sicher bei der EM dabei, die vier besten Zweiten spielen im Play-off um die restlichen beiden Plätze.

"Die Fähringer können sehr unbeschwert agieren und haben durch das Remis gegen Deutschland zur Pause viel Selbstvertrauen getankt. Sie sind sehr motiviert, körperlich robust und haben einige technisch sehr gute Spieler. Wir müssen geduldig bleiben und gegen einen defensiv eingestellten Gegner durch gutes Positionsspiel Räume öffnen. Es wird auch wichtig sein, Kontermöglichkeiten zu unterbinden", analysierte Gregoritsch den Gegner. Sein Sohn und Torjäger Michael Gregoritsch musste das Training am Sonntag mit Knöchelproblemen abbrechen, sollte bis zum Match aber einsatzbereit sein. (APA, 28.3.2016)

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