Netflix gesteht Drosselung mobiler Streams ein

26. März 2016, 12:20
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Die Plattform hat bei mobiler Verbindung Filme in schlechter Qualität übertragen – eine neue Funktion schafft Abhilfe

Aus Rücksicht auf das begrenzte Datenvolumen mobiler Nutzer hat Netflix offenbar in der Vergangenheit die Datenrate der Streams selber gedrosselt. Dadurch wurden die Videos mit geringerer Qualität übertragen, falls einzig eine Verbindung mit dem Mobilfunker bestand. Hiermit sollte sichergestellt werden, dass nicht etliche Zusatzgebühren anfallen, falls ein Netflix-Nutzer das Datenlimit seines Vertrags überschreitet.

Geringe Datenrate

Mit einer neuvorgestellten Funktion wird den mobilen Usern der Plattform nun selber die Möglichkeit eingeräumt, über die Übertragungsrate zu entscheiden. Bisher wurden die mobilen Streams mit einer Qualität von 600 kbit/s übertragen. Mittels der "Data-Saver"-Funktion kann dies nun beibehalten oder deaktiviert werden, wodurch Streams in HD möglich sind. Hierbei gilt es allerdings zu beachten, dass ein zwei Stunden langer Film in HD-Qualität laut dem Wall Street Journal etwa sechs Gigabyte verbraucht. (red, 26.03.2016)

  • Netflix hat bisher mobile Streams selber gedrosselt. Nun wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, darüber selbst zu entscheiden.
    foto: lifehacker/eric ravenscraft

    Netflix hat bisher mobile Streams selber gedrosselt. Nun wird dem Nutzer die Möglichkeit eingeräumt, darüber selbst zu entscheiden.

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