"Playboy" könnte verkauft werden

    25. März 2016, 15:08
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    "Wall Street Journal" beruft sich auf eingeweihte Kreise

    New York – Das "Playboy"-Imperium könnte einem Zeitungsbericht zufolge bald den Besitzer wechseln. Die Firma Playboy Enterprises habe Investmentbanker mit der Suche nach Interessenten beauftragt, berichtete das "Wall Street Journal" in seiner Freitagausgabe unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Ein Verkauf könnte demnach etwa 500 Millionen Dollar (448 Millionen Euro) einbringen.

    "Playboy"-Magazin im Kaufpaket enthalten

    Neben dem 1953 von Hugh Hefner gegründeten "Playboy"-Magazin sollen auch die Lizenzrechte an der berühmten Marke und die legendäre Playboy Mansion im Kaufpaket enthalten sein.

    Playboy-Villa für 200 Millionen Dollar

    Das riesige Anwesen in dem Nobelviertel Holmby Hills von Los Angeles, bekannt für Hefners ausgelassene Partys und Tummelplatz prominenter Gäste, war bereits im Jänner für 200 Millionen Dollar zum Verkauf angeboten worden. Dabei hätte sich herausgestellt, dass Bieter auch am Rest des Unternehmens interessiert seien, heißt es in dem Zeitungsbericht. Deshalb werde nun erwogen, gleich das ganze "Bunny"-Imperium auf einmal loszuschlagen.

    foto: apa/afp/gabriel bouys

    Hefner hatte Playboy Enterprises 2011 gemeinsam mit einer Beteiligungsgesellschaft von der Börse genommen.

    Konkurrenz im Internet

    "Playboy" prägte mit Großaufnahmen nackter Frauen ("Playmates") über Jahrzehnte das Erotikgeschäft. Doch angesichts der starken Konkurrenz im Internet strebt das Magazin einen Imagewechsel an. Künftig werden weder auf der Titelseite noch im Innenteil der US-Ausgabe nackte Frauen zu sehen sein. Mit dem geänderten Konzept sollen neue Leserschichten erschlossen werden. (APA/dpa, 25.3.2016)

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      Playboy-Cover mit Jenny McCarthy.

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