STANDARD-Journalist Harald Fidler präsentiert Österreichs Medienwelt als digitales Buchprojekt

25. März 2016, 12:33
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Medienjournalist lancierte kostenpflichtiges Internetangebot diemedien.at

Wien – Das Buch "Österreichs Medienwelt von A bis Z" gilt seit 2008 als Standardwerk für die Medienbranche. STANDARD-Medienjournalist Harald Fidler überarbeitet das Lexikon nun als Work in Progress im Rahmen seines Projekts diemedien.at neu strukturiert und digital aufbereitet.

Fidler setzt sich seit 25 Jahren mit dem Mediengeschäft auseinander. In seinem kostenpflichtigen Internetprojekt beschäftigt er sich einmal mehr mit ORF, "Krone", Dichands, Fellners und weiteren Aspekten der kleinen österreichischen Medienwelt sowie dem digitalen Wandel und der Frage, was Google und Facebook damit zu tun haben. Die einzelnen Themen bereitet er als "Bücher über größere Phänomene der österreichischen Medienbranche" auf.

Im ORF-"Buch" widmet Fidler sich den politischen Einflüssen bei ORF-Generaldirektorenwahlen und den "Mechaniken der Macht" im und um den ORF, porträtiert den ORF als eine der finanziell reichsten öffentlich-rechtlichen Anstalten Europas und zeigt anhand einer schlaglichtartigen Programmanalyse von ORF 1 und ORF 2 während einer Musterwoche, dass bis zu 54 Prozent des Angebots aus US-Kaufserien bestehen.

Auch den Zeitungs- und Magazinmarkt nimmt Fidler mit einem Organigramm zu den Verflechtungen zwischen den Verlagsriesen sowie Timelines zu Reichweitenentwicklungen Zeitungsstarts unter die Lupe. Ergänzt werden die Medien-Bücher durch ein Medienlexikon "Medien von A–Z", das derzeit ebenfalls noch in Arbeit ist und laufend ergänzt werden soll. Der Zugang ist kostenpflichtig und setzt sich aus einer einmaligen Zugangsgebühr (24 Euro) und einem jährlichen Abobeitrag (24 Euro) zusammen. Studenten zahlen die Hälfte. (APA, 25.3.2016)

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