Sturm in der Ägäis: Kein einziger Migrant angekommen

24. März 2016, 10:46
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Über 52.000 Menschen in Griechenland gestrandet, 12.000 davon in Idomeni

Athen – Zum ersten Mal seit Monaten hat in den vergangenen 24 Stunden kein einziger Flüchtling von der türkischen Ägäisküste zu den griechischen Inseln übergesetzt. Dies teilte der griechische Stab für die Flüchtlingskrise am Donnerstag mit. Die Behörden zeigten sich überzeugt, dass die Ursache dafür ein schwerer Sturm in der Region war.

Insgesamt halten sich in Griechenland laut offiziellen Angaben vom Dienstag bereits über 52.000 Menschen auf, die eigentlich weiter nach Zentral- und Nordeuropa wollen. Mehr als 12.000 davon sind an der griechisch-mazedonischen Grenze, im provisorischen Flüchtlingscamp Idomeni gestrandet. Sie wollen nicht in besser ausgestatteten Lagern in Nordgriechenland untergebracht werden, weil sie befürchten, dass sie dort interniert werden könnten. Auf den Inseln der Ostägäis befinden sich 3.924 Migranten, teilte der Krisenstab mit. (APA, 24.3.2016)

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