Chinesischer Geschäftsmann gesteht Hackerangriffe auf US-Konzerne

24. März 2016, 07:51
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Wollte bei Boeing und anderen Unternehmen Baupläne für Flugzeuge stehlen

Ein chinesischer Geschäftsmann hat sich in einem Prozess um Cyberangriffe auf US-Rüstungsunternehmen schuldig bekannt. Der 50-jährige Su Bin habe am Mittwoch erklärt, er habe sich zusammen mit zwei Komplizen von 2008 bis 2014 illegal Zugang zu geheimen Daten verschafft und diese nach China übermittelt, teilte das Justizministerium im Washington mit.

Festnahme

Su war im Juli 2014 in Kanada festgenommen und später in die USA ausgeliefert worden. Ihm und seinen beiden Mittätern wird unter anderem vorgeworfen, die Netzwerke des US-Konzerns Boeing und anderer Unternehmen angegriffen zu haben, um Baupläne für Passagierflugzeuge und Kampfjets zu stehlen. Ein Urteil in dem Verfahren soll Mitte Juli fallen, Su drohen bis zu fünf Jahre Haft und eine hohe Geldstrafe.

Die US-Regierung wirft Peking regelmäßig Cyberattacken auf Einrichtungen und Unternehmen in den Vereinigten Staaten vor. China steht im Verdacht, eine Sondereinheit seiner Volksbefreiungsarmee einzusetzen, um Handelsgeheimnisse von US-Unternehmen zu stehlen. Die Regierung in Peking weist die Anschuldigungen zurück. (APA, 24.3.2016)

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