19 Tote bei Grubenunglück in China

24. März 2016, 07:12
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110 weitere Bergarbeiter seien lebend aus der Kohlegrube in Shuozhou in der Provinz Shanxi gekommen

Peking – Bei einem Grubenunglück in Nordchina sind 19 Bergarbeiter ums Leben gekommen. 110 weitere seien lebend aus der Kohlegrube in Shuozhou in der Provinz Shanxi gekommen, berichtete ein Manager des Kohleunternehmens Datong am Donnerstag telefonisch einer Presse-Agentur in Peking. "Die 19 Leichen sind geborgen."

Eine Untersuchung des Unglücks vom Mittwochabend laufe, sagte der Manager. Nach ersten Informationen des Unternehmens war es in einem Schacht zu einem Einsturz gekommen. Eine Konstruktion zur Abstützung der Decke sei plötzlich eingebrochen.

Chinas Gruben sind die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen Tausende chinesische Kumpel ums Leben – im Verhältnis deutlich mehr als in anderen Teilen der Welt. Schlechte Sicherheitvorkehrungen, unzureichende Ausrüstung und mangelnde Aufsicht durch Günstlingswirtschaft gelten häufig als Ursache. (APA, 23.3.2016)

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