FPÖ-Tschürtz: Burgenland inspirierte das Innenministerium

23. März 2016, 18:06
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Freiheitliche im Burgenland sehen sich als Vorreiter für Vorhaben der Polizei für österreichweites "Community Policing"

Eisenstadt – Am Dienstag hat das Innenministerium sein Projekt "Community Policing" präsentiert, eine Verquickung zwischen Polizei und Zivilgesellschaft, zu welcher man nicht "Bürgerwehr" sagen solle. Sondern, so Konrad Kogler, der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, "ganz im Gegenteil".

Schon tags darauf rief der burgenländische Sicherheitslandesrat, FPÖ-Landeshauptmannvize Johann Tschürtz, die Presse zu sich, um klarzustellen, dass er es gewesen sei, der das mit der "Sicherheitspartnerschaft" erfunden habe. Ab 1. September würden entsprechende Pilotprojekte anlaufen, die von der Installation von Alarmanlagen bis zur aktiven Nachbarschaftshilfe – Tschürtz: "Ich kann mir auch Schilder am Tor vorstellen mit: 'Vorsicht! Achtsamer Nachbar'" – reichen.

"Nachmachen" von FP-Politik

Insgesamt beurteilte der blaue Burgenländer das ministerielle Vorhaben positiv. Zeige es doch, "dass alles, was freiheitliche Politik ist, andere Parteien nachmachen". Und zwar, weil man darin "vorbildlich, beispielgebend" sei, "nicht nur populistisch, auch ernsthaft". Das habe auch der neue Verteidigungsminister erkennen müssen. Noch im Herbst habe Hans Peter Doskozil (SPÖ) Grenzkontrollen abgelehnt, sich jetzt "um 380 Grad gedreht". (wei, 24.3.2016)

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