G20 für Clinton als US-Präsidentin

23. März 2016, 17:47
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Studie wurde von der Global Edition des Handelsblatts vorgestellt

Washington – Hillary Clinton soll US-Präsidentin werden – zumindest, wenn es nach der Mehrheit der Menschen in den 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern der Erde (G20) geht. Eine entsprechende Studie, die sich auf die Stimmen von insgesamt 20.000 Befragten stützt, stellte die englischsprachige Global Edition der deutschen Wirtschaftszeitung Handelsblatt zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov am Dienstag in Washington vor. Insgesamt gewinnt Clinton die Wahl in 18 der Staaten.

Dabei gibt es nur zwei Ausnahmen: Russland, wo Donald Trump die fiktive Abstimmung mit 31 zu zehn Prozent gewinnen würde – und die USA selbst, wo weder Clinton noch Trump auf dem ersten Platz landen: Eine relative Mehrheit von 25 Prozent wünscht sich dort in einem Wettkampf aller fünf verbliebenen Kandidaten stattdessen Clintons linksgerichteten Vorwahlgegner Bernie Sanders als neuen Präsidenten.

Der amtierende US-Präsident kommt in der Studie ebenfalls gut weg. Zusammen mit Papst Franziskus genießt Barack Obama unter allen Führungspersönlichkeiten das meiste Vertrauen. Gäbe es eine Weltregierung, wären sogar 23 Prozent der Befragten dafür, dass Obama sie führt. Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel wünschen sich dagegen nur zehn Prozent in einer solchen Position. Unter den deutschen Befragten ist die Zustimmung zu diesem Vorschlag übrigens mit 15 Prozent nur knapp höher. Ihre eigenen Staatschefs wünschten sich ohnehin nur Bürger zweier Länder als Führer einer Weltregierung: jene Russlands und Chinas. (mesc, red, 23.3.2016)

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