ORF-"Wahlfahrt" gefiel nicht allen

23. März 2016, 16:37
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Eine Person lehnt das Format ab, verrät ORF-Taxler Hanno Settele – Kandidatin Irmgard Griss steigt am 31. März als Erste ein

Wien – "Eine Person gab es, die sich im Auto nicht wohlgefühlt hat." ORF-Chauffeur Hanno Settele verrät eine Woche vor dem Start der dritten "Wahlfahrt" nicht, wer von den sechs Präsidentschaftskandidaten "das Format durchwegs abgelehnt hat". Ein Blick auf die Körpersprache von Irmgard Griss im Bild, die am 31. März mit Richard Lugner die erste von drei Sendungen bestreitet, sagt womöglich mehr als tausend Worte. Vielleicht waren es aber auch Norbert Hofer oder Alexander Van der Bellen (beide am 5.4.) bzw. Andreas Khol oder Rudolf Hundstorfer (beide am 7.4.).

foto: orf /

Wer auch immer es war, ORF 1 darf sich auf hohes Zuschauer interesse einstellen. Zum ersten Mal dreht Settele zur besten Sendezeit seine Runden. Die von ORF-Journalistin Elisabeth Gollackner 2013 erfundene "Wahlfahrt" lief anfangs spätnachts – und verhalf da schon zu Quotenglück. Vertiefende Informationen sind auf "tv.orf.at/wahlfahrt" abrufbar, ebenso wie beim Webprojekt "Being President" von ORF1 und ORF On, das nach STANDARD-Infos in den nächsten Tagen präsentiert werden soll.

foto: orf

In der Form kutschiert Settele Politiker, wie berichtet, zum letzten Mal. Was nichts damit zu tun hat, dass Anfragen bei Bewerber Robert Marschall nicht fruchteten oder das Taxi bei einer Kurzfahrt mit Kettenraucherin El Awadalla zu vernebelt war. Das Format sei nach Nationalrats- und EU-Wahl ausgereizt, sagt Settele und ist sicher, "dass uns bis zur nächsten Wahl 2018 Neues einfällt." (prie, 23.3.2016)

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