Privater Cygnus-Frachter zur Raumstation gestartet

23. März 2016, 10:47
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Transporter soll am Samstag an der ISS andocken

foto: afp photo/ nasa/united launch alliance

Cape Canaveral – Ein privater Raumfrachter der Cygnus-Reihe ist mit Nachschub beladen zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Es ist die sechste Mission eines Frachters dieser Reihe, die vom Unternehmen Orbital Sciences Corporation in Zusammenarbeit mit der NASA betrieben wird. Bislang gab es einen Fehlschlag: Im Oktober 2014 explodierte die Trägerrakete des damaligen Frachters.

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Der jetzige Transporter Cygnus CRS OA-6 sei am Dienstagabend erfolgreich an der Spitze einer Atlas-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Der Raumfrachter soll rund 3.500 Kilogramm Lebensmittel, Material für wissenschaftliche Experimente und Ersatzteile zur ISS bringen und wird dort am Samstag erwartet.

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Nach dem Entladen soll die Raumkapsel noch bis Mai an der Raumstation angedockt bleiben. Dann soll sie mit Müll von der ISS beladen werden und abdocken. In sicherer Entfernung zur ISS wollen NASA-Ingenieure zu Forschungszwecken einen Großbrand in der Raumkapsel entfachen. Der Test soll "der Sicherheit derzeitiger und künftiger Missionen" durch die darauf gründende Entwicklung neuer Brandschutzanlagen dienen. Demnach soll untersucht werden, wie groß die Flammen werden, wie schnell sich das Feuer ausbreitet, wie heiß es wird und welche Menge an schädlichen Gasen dabei entsteht. (APA, red, 23. 3. 2016)

foto: ap/malcolm denemark
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