Kampfspiel "UFC 2" verpasst muslimischem Kämpfer eine christliche Geste

23. März 2016, 10:54
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Hersteller entschuldigte sich beim Athleten und versprach ein Update

Electronic Arts hat sich für eine Unachtsamkeit im Kampfspiel "EA Sports UFC 2" entschuldigt. Die Entwickler verpassten dem im realen Leben muslimischen Athleten Khabib Nurmagomedov eine christliche Siegesgeste. Wie in Videos zu sehen ist, bekreuzigt sich Nurmagomedov im Spiel nach einem erfolgreichen Kampf.

"Ich bin Moslem und nicht getauft", schrieb Nurmagomedov in einer Twitter-Nachricht. "Bitte, @EASPORTSUFC, ändert meine Siegesgeste. Ich habe zahlreiche muslimische Fans und das müsst ihr respektieren."

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Das Video zeigt den virtuellen Kämper mit christlicher Siegesgeste.

Entschuldigung

Die christliche Geste wurde nicht nur Nurmagomedov angedichtet, sondern gehört zu den Standardanimationen im Spiel, wodurch wohl auch zahlreiche andere virtuelle Kämpfer gläubig erscheinen – ob sie es nun in Wahrheit sind oder nicht.

EA entschuldigte sich in einer Antwort auf die Bitte bei Nurmagomedov und versprach, den Fauxpas mit dem nächsten Update zu bereinigen. (zw, 23.3.2016)

  • Khabib Nurmagomedovs Nachricht an EA.

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    foto: youtube/screenshot
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