Brüssel: Hilfe auf Twitter, Facebook aktiviert Sicherheitscheck

22. März 2016, 13:40
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Hilfe für in belgischer Hauptstadt gestrandete Menschen – Facebook aktiviert Sicherheits-Check

Einwohner Brüssels bieten nach mehreren Explosionen, bei denen es sich vermutlich um Terroranschläge gehandelt hat, über das Internet Hilfe für Menschen an, die wegen des Stopps öffentlicher Verkehrsmittel in der Stadt feststecken. Unter dem Hashtag #OpenHouse kündigten zahlreiche Twitter-Nutzer an, dass sie Betroffene bei sich zuhause unterbringen würden. Eine ähnliche Entwicklung gab es schon im November in der Terror-Nacht von Paris unter dem Hashtag #PorteOuverte.

Facebook aktiviert Safety Check

Facebook hat indes wie schon bei früheren Anschlägen wieder seinen Sicherheitscheck aktiviert. Dabei fragt das Netzwerk Nutzer, die ihren Wohn- bzw. Aufenthaltsort im betroffenen Gebiet haben, ob sie sich in Sicherheit befinden. So können sie Freunde wissen lassen, dass es ihnen gut geht. Umgekehrt können Nutzer auf einer Übersichtsseite nachsehen, ob sich Freunde in betroffenen Gebieten befinden.

Ursprünglich war die Funktion im Fall von Naturkatastrophen entwickelt worden. Zuvor war der Check aber auch schon für die Anschläge in Paris und Nigeria aktiviert worden. (red, APA, 22.3. 2016)

  • Twitter-Nutzer bieten Hilfe für in Brüssel gestrandete Personen an.
    foto: apa/afp/belga/hatim kaghat

    Twitter-Nutzer bieten Hilfe für in Brüssel gestrandete Personen an.

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