Rechtspartei AfD in Umfrage deutschlandweit bei 13 Prozent

22. März 2016, 11:15
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Auch Grüne im Aufwind – SPD büßt weiter an Zuspruch ein – Union konstant

Berlin – Nach ihren Erfolgen bei den jüngsten Landtagswahlen in Deutschland befindet sich die "Alternative für Deutschland" (AfD) auch bundesweit im Aufwind. In dem am Dienstag vorgelegten Wahltrend von RTL und "Stern" kommt die rechtspopulistische Partei auf 13 Prozent, ihr bisher höchster Wert in der Umfrage. Die Grünen, die bei der Wahl in Baden-Württemberg stärkste Kraft geworden waren, legten um drei Punkte auf 13 Prozent zu.

Verluste in der Umfrage musste die SPD hinnehmen, sie sank in der Wählergunst um zwei Punkte auf 20 Prozent ab – ihr niedrigster Wert seit 2009. Die Union blieb konstant bei 35 Prozent. Die Linke kam auf acht Prozent (minus zwei), die FDP auf sechs Prozent.

Mehr Aufmerksamkeit

Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz am Sonntag hatte die AfD durchweg zweistellige Ergebnisse eingefahren. Die Grünen trugen einen historischen Sieg in Baden-Württemberg davon. "Diese Aufmerksamkeit beschert nun der AfD und den Grünen auch einen bundesweiten Sympathie-Zuwachs", sagte Forsa-Chef Manfred Güllner zu den neuen Umfragewerten.

Bei der Kanzlerpräferenz liegt Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) weiterhin deutlich vor SPD-Chef Sigmar Gabriel. 49 Prozent wünschen sich Merkel als Kanzlerin, nur 13 Prozent sprachen sich für Gabriel als Kanzler aus. Sieben Prozent halten AfD-Chefin Frauke Petry geeignet für das Kanzleramt. (APA, 22.3.2016)

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