27 Tote bei Militäreinsatz in Südosttürkei

21. März 2016, 16:26
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Türkische Armee geht weiterhin gewaltsam gegen kurdische Kämpfer vor

Istanbul – Bei dem seit Monaten andauernden Militäreinsatz gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK in der Südosttürkei sind seit Sonntag 27 Menschen getötet worden. Die Armee teilte am Montag mit, sie habe in den Provinzen Mardin, Şırnak und Hakkâri 22 PKK-Kämpfer außer Gefecht gesetzt. Im Bezirk Nusaybin seien außerdem vier Soldaten getötet worden, als sie in eine Sprengfalle gerieten.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur DHA wurde auch ein Polizist getötet. Unterdessen endete die zentrale Feier zum kurdischen Neujahrsfest Newroz in der Kurdenmetropole Diyarbakır ohne größere Zwischenfälle. Augenzeugen berichteten, am Rande des Veranstaltungsorts sei es zu kleineren Zusammenstößen junger Kurden mit der Polizei gekommen. Die Polizei habe Tränengas eingesetzt. Es sei aber niemand festgenommen worden. (APA, 21.3.2016)

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