Airbnb darf nun weltweit Wohnungen auf Kuba vermitteln

21. März 2016, 15:08
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Die US-Regierung gab dem Wohnungsvermittler Airbnb kurz vor dem historischem Obama-Besuch grünes Licht für weltweite Aktivität

Noch kurz vor dem historischen Kuba-Besuch von Präsident Barack Obama hat die US-Regierung dem Wohnungsvermittler Airbnb offiziell die Erlaubnis erteilt, private Unterkünfte auf der Karibikinsel an Touristen aus aller Welt zu vermitteln. Das teilte der in San Francisco ansässige Online-Vermittler am Sonntag mit.

Vorbei am Kongress

Damit setzt Obamas Administration ihre Strategie fort, am Kongress vorbei das US-Handelsembargo gegen Kuba aus eigener Vollmacht schrittweise zu lockern. Vollständig beenden kann Obama das Embargo nur mit Zustimmung des Kongresses. Dort halten jedoch die Republikaner die Mehrheit, die gegen eine Aufhebung der Sanktionen sind.

Konkurrenz zu den Casas Particulares

Airbnb begann schon vor einem Jahr, sein Geschäftsmodell auch in Kuba anzuwenden. Inzwischen sind dort rund 4.000 Angebote gelistet. Bisher allerdings durfte das Online-Portal Privatunterkünfte nur an seine Kunden aus den USA vermitteln. Airbnb wird damit auch zu einem Konkurrenten des Systems der Casas Particulares, also der privaten Zimmervermietung auf Kuba. (APA, red, 21.3.2016)

  • Private Wohnungen auf Kuba dürfen nun auch weltweit über den Vermittler Airbnb angeboten werden.

    Private Wohnungen auf Kuba dürfen nun auch weltweit über den Vermittler Airbnb angeboten werden.

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