Modellregionen: Unesco erkannte 20 neue Biospährenreservate an

21. März 2016, 12:12
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In den nunmehr 669 Reservaten soll nachhaltige Entwicklung exemplarisch verwirklicht werden

Lima – Die UN-Wissenschafts- und Kulturorganisation Unesco hat 20 neue Biosphärenreservate anerkannt. Die Gebiete befänden sich auf allen Kontinenten der Erde, teilte die Unesco nach einem zweitägigen Treffen des zuständigen Koordinationsrats in der peruanischen Hauptstadt Lima mit.

Damit gelten nun insgesamt 669 Unesco-Biosphärenreservate in 120 Ländern als Modellregionen für die Umsetzung der sogenannten Globalen Nachhaltigkeitsagenda. Die 20 Neuzugänge wurden den Angaben zufolge aus mehr als 140 Bewerbungen ausgewählt. Zwei Orten wurde demnach der Status als Biosphärenreservat aberkannt, weil sie die Anforderungen nicht mehr erfüllten. Zu den neuen Biosphärenreservaten zählen unter anderem die britische Isle of Man und die gesamte Insel São Jorge der portugiesischen Azoren.

Auch die marokkanische Heimat der Atlas-Zeder, der Bosomtwe-See in Ghana, der aufgrund eines Meteoriteneinschlags entstand, und die mexikanische Insel Cozumel wurden in die Liste aufgenommen. Weitere neue Reservate gibt es unter anderem in Algerien, Haiti und Indien.

Biosphärenreservate sind nach der Definition der Unesco Modellregionen der nachhaltigen Entwicklung. Sie sind repräsentativ für wertvolle Ökosysteme, bewahren die biologische Vielfalt und fördern eine schonende Bewirtschaftung durch den Menschen und damit eine nachhaltige Entwicklung. Deutschland verfügt über 15 Unesco-Biosphärenreservate, Österreich über sieben. (21.3.2016)


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Unesco

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