Brexit könnte Briten fast eine Million Jobs kosten

21. März 2016, 10:48
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Massive finanzielle Schäden und Arbeitsplatzverluste, ein EU-Austritt hätte laut einer im Auftrag des Industrieverbandes CBI erstellten Studie wenig erfreuliche Folgen

London – Bei einem Austritt aus der EU drohen Großbritanniens Wirtschaft einer Studie zufolge massive finanzielle Schäden und Arbeitsplatzverluste. Bis zum Jahr 2020 könnten sich die Kosten auf 100 Milliarden Pfund (128 Milliarden Euro) summieren und 950.000 Jobs verloren gehen, ergab eine Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC im Auftrag des Industrieverbandes CBI.

Die Einsparungen durch einen sogenannten Brexit würden von den negativen Folgen für Handel und Investitionen bei weitem zunichtegemacht, erklärte CBI-Geschäftsführerin Carolyn Fairbairn am Montag. Dies lasse sich nicht vermeiden, selbst wenn Großbritannien neue Handelsabkommen mit den früheren EU-Partnern aushandelt. "Selbst im besten Falle käme es zu einem gravierenden Schock für die britische Wirtschaft", resümiert Fairbairn.

Die Briten stimmen am 23. Juni über ihren Verbleib in der Europäischen Union ab. Umfragen zufolge sind die Ansichten gespalten. Der Anteil der EU-Befürworter liegt wie der der Gegner bei etwa 40 Prozent, der Rest ist unentschlossen. (APA, 21.3.2016)

  • Die Briten stimmen am 23. Juni über ihren Verbleib in der Europäischen Union ab. Wie die Sache ausgeht, ist noch nicht so recht abzuschätzen.
    foto: reuters/melville

    Die Briten stimmen am 23. Juni über ihren Verbleib in der Europäischen Union ab. Wie die Sache ausgeht, ist noch nicht so recht abzuschätzen.

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