Rezept Kärntner Reindling

Ansichtssache23. März 2016, 15:00
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In Kärnten wird der Reindling taditionell zur Osterjause gegessen

Der Germteigkuchen wurde ursprünglich in einem "Reindl" gebacken. Daher hat der Reindling seinen Namen. In Slowenien nennt man ihn Pogača. Neben Zimt, Zucker und Rosinen füllen manche den Reindling auch mit Nüssen. Wird er statt Brot zur Jause gegessen, hält man sich mit der Füllung etwas zurück.

foto: alex stranig

Zutaten

Für den Teig:
700g Mehl
60g Zucker
1,5 Pkg. Trockengerm
250ml Milch
2 Eier
70g Butter
1 Prise Salz

Für die Fülle:
150g Rosinen
150g Zucker
3 EL Zimt
30g Butter

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foto: alex stranig

Mehl, Trockengern und Salz in einer Schüssel miteinander vermischen.

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foto: alex stranig

Butter in einem Topf langsam schmelzen.

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foto: alex stranig

Flüssige Butter, Milch und Eier unter das Mehl mischen und mit der Küchenmaschine (Knethaken) oder händisch zu einem geschmeidigen Teig kneten. Bei Bedarf mehr Mehl hinzugeben. Danach den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 40 Minuten rasten lassen.

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foto: alex stranig

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen.

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foto: alex stranig

Den Teig mit flüssiger Butter bestreichen. Rosinen, Zucker und Zimt gleichmäßig darauf verteilen. Man kann die Rosinen auch vorher in Rum einweichen.

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foto: alex stranig

Eine Guglhupfform oder ein "Reindl" mit Butter ausstreichen und zuckern.

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foto: alex stranig

Den Teig zusammenrollen und an den Enden gut verschließen. Danach in die gebutterte und gezuckerte Form legen und noch einmal 15 Minuten rasten lassen.

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foto: alex stranig

Den Reindling im vorgeheizten Backrohr (Unter- und Oberhitze) bei 180 Grad 45 Minuten backen.

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foto: alex stranig

Den Reindling aus dem Ofen nehmen, sofort aus der Form stürzen und gut abkühlen lassen.

Gut zugedeckt hält sich der Reindling einige Tage. (Alex Stranig, 23.3.2016)

>>> Das Rezept zum Ausdrucken

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