Airbnb darf in Kuba Gäste weltweit vermitteln

21. März 2016, 08:52
7 Postings

Die US-Regierung gibt dem Onlineportal kurz vor dem historischem Obama-Besuch grünes Licht, 4.000 Angebote stellen Hobbyhoteliers bereit

Havanna / San Francisco – Die Stadt Wien entschied im Februar, private Vermietungen über Plattformen wie Airbnb, Wimdu etc. stärker zu regulieren – und zwar mit einer "Info-Offensive". Bekanntlich müssen private Unterkunftvermittler künftig der Stadt melden, wer Privatunterkünfte zur Vermietung anbietet, damit sie auch informiert werden können, welche Steuern entrichtet werden müssen.

Die US-Regierung hat nun Airbnb die Erlaubnis erteilt, private Unterkünfte auf der Karibikinsel an Touristen aus aller Welt zu vermitteln. Das teilte der in San Francisco ansässige Onlinevermittler am Sonntag mit.

Damit setzt Obama seine Strategie fort, am Kongress vorbei das US-Handelsembargo gegen Kuba aus eigener Vollmacht schrittweise zu lockern. Vollständig beenden kann Obama das Embargo nur mit Zustimmung des Kongresses. Dort halten jedoch die Republikaner die Mehrheit, die gegen eine Aufhebung der Sanktionen sind.

Airbnb begann vor einem Jahr, sein Geschäftsmodell auch in Kuba anzuwenden. Inzwischen sind dort rund 4.000 Angebote gelistet. Bisher allerdings durfte das Onlineportal Privatunterkünfte nur an seine Kunden aus den USA vermitteln. (APA/red, 21.3.2016)

  • Touristen in einem Cadillac – wo sie übernachten, ist nicht bekannt.
    foto: apa/schneider

    Touristen in einem Cadillac – wo sie übernachten, ist nicht bekannt.

Share if you care.