Djokovic ließ Raonic im Indian-Wells-Finale keine Chance

21. März 2016, 00:06
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Serbe spielte sich im Eiltempo zu seinem fünften Titel beim Masters-1000-Turnier in Kalifornien

Indian Wells (Kalifornien) – Der Serbe Novak Djokovic hat das Masters-1000-Tennisturnier in Indian Wells am Sonntag topgesetzt zum dritten Mal in Folge bzw. zum gesamt fünften Mal gewonnen. Der Weltranglisten-Erste siegte im Endspiel gegen den Kanadier Milos Raonic (Nr. 12) in 78 Minuten 6:2,6:0 und zog mit seinem 27. Erfolg auf dieser höchsten Turnierebene unter den Grand Slams mit Rekordgewinner Rafael Nadal (ESP) gleich.

Djokovic ist nun Rekordgewinner bei diesem Turnier. 2015 gewann er drei Grand-Slam-Turniere und sechs Masters-1000-Turniere. 2016 hat er auf die gleiche Art und Weise begonnen. Auf den Triumph bei den Australian Open im Jänner folgte in der kalifornischen Oase auch gleich wieder ein voller Erfolg beim ersten Turnier der zweithöchsten Kategorie. Aber auch Raonic fand trotz der in 78 Minuten fixierten Niederlage in der Turniergeschichte seinen Platz, und zwar als erster Kanadier in einem Endspiel.

So stark

Die Hoffnungen der Konkurrenten, Djokovic' Erfolgsmaschinerie könnte ins Stocken geraten sein, erhielten in Indian Wells einen Dämpfer. Vor drei Wochen hatte der 28-Jährige in Dubai das Viertelfinale gegen Feliciano Lopez (ESP) wegen einer Augeninfektion aufgeben müssen. Am Finalwochenende in Indian Wells stellte er aber unter Beweis, dass seine Verfassung und die mentale Stärke nicht gelitten haben. Seit der Aufgabe-Niederlage gegen Lopez steigerte sich Djokovic wieder von Spiel zu Spiel.

In Indian Wells bekamen das innerhalb von 24 Stunden Nadal und Raonic zu spüren. Der 29-jährige Spanier hatte am Samstag "für einen Moment lang das Gefühl, dass ich so gut spiele, wie man überhaupt nur spielen kann" (Zitat Nadal). Dennoch setzte sich nach 119 Minuten Djokovic 7:6(5),6:2 durch. Und am Sonntag im Finale dauerte es fast eine halbe Stunde, bis der Außenseiter ein erstes Game gewann.

Raonic überholte durch den Finaleinzug Dominic Thiem in der Weltrangliste, der Niederösterreicher wird am Montag auf Rang 14 aufscheinen. Im "Race" der Jahreswertung, liegt Djokovic vor Raonic, dem Schotten Andy Murray und Thiem voran. (APA, 21.3.2016)

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    foto: apa/afp/getty images/matthew sto

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